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Gesundheit

Gesunde Ernährung? Es bedeutet für mich eine allergenfreie, saubere Diät

In der heutigen Zeit kommt es aus allen Richtungen: im Fernsehen, via Social-Media-Kanäle, auf Plakaten: dies oder jenes solle man essen, um gesund zu bleiben. Wieso beschäftigt sich der Mensch so stark mit seiner Ernährung?

Die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle in der Erhaltung der Gesundheit. Auch für die Heilung zahlreicher Krankheiten wird die Ernährung speziell eingesetzt: mit Hilfe von Diäten ist es möglich:

• Gewicht zu regulieren
• Reizdarm einzudämmen
• Medikamente bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen zu reduzieren
• Neurodermitis zu verbessern
• Kopfschmerzen zu lindern
• Schlafstörungen zu eliminieren
• metabolisches Syndrom zu verbessern
• Allergien und Intoleranzen zu behandeln
• aus chronischer Müdigkeit rauszukommen.

Das Clean-Eating-Konzept

"Clean eating" (sauberes Essen) oder "clean diet" (saubere Diät) ist nicht neu erfunden. Sie bedeutet eine zusatzstofffreie, natürliche und gesunde Ernährung. Clean Eating ist empfohlen für eine gesunde Lebensweise, um Krankheiten vorzubeugen, bei Allergien, für eine Gewichtsreduktion und natürlich gegen das Altern.

Gemeint ist die ursprüngliche Ernährungsart von Menschen: alles frisch zu essen. In der Steinzeit gab es keine Konserven oder Geschmacksverstärker. Man hat den Büffel, den man gerade erlegt hat, frisch verzehrt. Auch die gesammelten Nüsse und Früchte hat man sofort gegessen. Es war weder möglich noch nötig, Lebensmittel lange zu lagern.

Die häufigste Zusatzstoffe in Lebensmitteln:

• Konservierungsmittel
• künstliche Farbstoffe
• Stabilisatoren
• künstliche Aromen
• Verdickungsmittel
• Geschmacksverstärker
• Säuerungsmittel
• Süßstoffe (Zuckeraustauschstoffe)

Zusatzstoffe sind ausweisungspflichtig, müssen also auf der Verpackung der Ware genau gekennzeichnet sein. In der Europäischen Union müssen alle Zusatzstoffe mit einer E-Nummer gekennzeichnet werden. Ähnlich wie bei Resten von Medikamenten oder Pflanzenschutzmitteln darf die zugelassene Menge der Zusatzstoffe im Lebensmittel nicht toxisch sein. Dies wird durch toxikologische Untersuchungen sichergestellt.

Was darf man also beim Clean Eating verzehren?

Frische, unverarbeitete, saisonale Lebensmittel, die frisch zubereitet werden. Die Verwendung von starken oder scharfen Gewürzen ist auch untersagt. Der Konsum von Genussmitteln (Alkohol, Kaffee, Schokolade) wird ebenfalls nicht empfohlen.

Ein Paar Beispiele, wie leicht es ist das Clean-Eating-Konzept zu befolgen:
Oft verzehrt und ungesund Ersatz bei Clean Eating
Schokolade Frischer Schokokuchen
ChipsNüsse
Gummibärchenfrische Äpfel oder Beere (evtl. aus dem Tiefkühlfach)
Eingelegte Gurke oder Rote BeeteFrisch Gurke oder Rote Beete
Konserven von Bohnen, ErbsenFrisches Gemüse oder aus dem Tiefkühlfach
Fertigsaucen wie Ketchup, MayoFrische selbstgemachte Saucen
Fertigprodukte wie Pizza, Gordon Bleu oder FischstäbchenFrisch zubereitetes Essen

Fazit: wie man sieht, Clean Eating ist etwas zeit- und arbeitsaufwändiger, aber die positiven gesundheitlichen Effekte überwiegen deutlich die Mühe bei Zubereitung und Verzehr eines gesunden, zusatzstofffreien und schmackhaften Essens.

Mein Motto: Beim Clean Eating darf man alles essen und trinken. Bis auf Lebensmittel, die ungesunde Zutaten beinhalten!